Aus der langjährigen Arbeit mit schwerkranken Menschen aus dem fernöstlichen Kulturbereich ergaben sich gravierende Erkenntnisse und Anforderungen. Immer wieder kommt es in Krankenhäusern, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und Seniorenheimen zu interkulturellen Missverständnissen und Fremdheiten. Ärzte, Pflegepersonal und helfende Personen haben oft nicht nur sprachliche Verständigungsschwierigkeiten und brauchen fachkundige Vermittlung in der Interaktion mit den Migranten.
Fremde Gewohnheiten, unterschiedliche Religionen und Lebensauffassungen sowie eine andere Wahrnehmung von Krankheit und Schmerz können im Alltag zu Missverständnissen führen. Das erfordert eine einfühlsame Begleitung und Unterstützung. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese Menschen in ihren persönlichen Bedürfnissen vor allem im Hospizbereich zu unterstützen.
Aus diesem Grund bieten wir eine neue Ausbildung für Menschen mit Migrationshintergrund an. Sie werden darin ausgebildet, kranke, pflegebedürftige und sterbende Menschen unterschiedlicher Kulturkreise und ihre Angehörigen als MSK zu begleiten.